Optionale Anpassungen in der BVASystem Konfiguration

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So lange wie das BVASystem noch keinen Dialog zum Einstellen der Optionen besitzt, können Einstellungen, mit denen das Programm den Vorlieben des Anwenders angepasst werden kann, leider nur manuell in einer Konfigurationsdatei ausgewählt werden. Die Konfigurationsdatei heißt „bvasystem.ini“ und befindet sich im Anwendungsverzeichnis des angemeldeten Nutzers. Unter Windows Vista befindet sich das Anwendungszeichnis unter: „C:\Users\Marc\AppData\Roaming\BVASystem\“.

Im folgenden möchte ich den Inhalt der Konfigurationsdatei Zeile für Zeile erklären. Dazu habe ich den Inhalt meiner „bvasystem.ini“ in diesen Artikel kopiert und werde sie stellenweise durch eine Erklärung ergänzen. Die Parameter, welche ich farbig gekennzeichnet habe, werden vom Programm automatatisch gesetzt und sollten daher nicht geändert werden.

[VERSION]
Version = 1

Dieser Eintrag dient dazu, um sicherzustellen, das das Programm mit der richtigen Version der Konfigurationsdatei arbeitet. Passt die Version nicht zu der Version, die das Programm verlangt, wird beim Programmstart eine Fehlermeldung angezeigt.

[GLOBAL]
KonfigTyp=FILE

Über den KonfigTyp wird eingestellt, von wo die Optionen gelesen werden sollen. Angedacht sind die Möglichkeiten: FILE, DB, XML. Allerdings ist zur Zeit nur FILE komplett umgesetzt. Also bitte diesen Parameter nicht ändern.

[SPRACHE]
TYP=FILE CONFIG=C:\Users\Marc\AppData\Roaming\BVASystem\deutsch.ini

Das BVASystem ist prinzipell multilingual. In einer weiteren Einstellungsdatei sind alle für das Programm benötigten Sprachkonstanten abgelegt. Allerdings existiert zur Zeit nur eine Einstellungsdatei für deutsch. Weitere Sprachdateien müssen noch erstellt werden, die dann hier eingetragen werden könnten.

[PATH]
TEMP=

Zur Speicherung temporären Daten nutzt das BVASystem den unter Windows definierten TEMP-Pfad. Mit diesem Parameter ist es allerdings möglich, einen anderen belieben Pfad als temporären Speicherort auszuwählen. Bleibt der Parameter leer, wird wieder der unter Windows definierte Pfad genutzt.

[INIT]
TREE = DB
VIEW = MINIATURBILDER

Da die Geschmäcker verschiedene sind, kann mit diesen beiden Parametern eingestellt werden, welche Ansicht nach dem Programmstart aktiv sein soll. Für den ersten Parameter sind die Werte „FILE“ und „DB“ möglich. Bei „FILE“ startet das Programm mit aktivem Dateibaum und bei „DB“ ist der Datenbankbaum aktiv. Der Parameter „View“ legt den Ansichtmodi fest. Möglich sind hier: MINIATURBILDER für die Miniaturbilder Ansicht, FILMSTREIFEN für die Filmstreifen Ansicht, EINZELBILD für die Einzelbildansicht und BILDINFORMATIONEN für die Bildinformationen Ansicht.

[LOADSIZE]
IMAGE = 800
THUMB = 200

Beim Import von Bildern in der Datenbank, werden neben dem Originalbild ein Vorschaubild und ein Miniaturbild generiert. Diese beiden Bilder dienen dazu, das die Bilder schneller geladen werden können. Auch bei Bildern von der Festplatte arbeitet das Programm mit den verkleinerten Bildern. Mit den Parametern „Image“ und „Thumb“ kann man die Vorschaubild bzw. die Miniaturbildgröße einstellen. Je größer die Werte hier gewählt werden, desto größer werden die Bilder (Speicherplatz in der Datenbank) und desto länger braucht der Rechner auch um die Bilder zu laden.

[Compression]
CompressionImage = 70
CompressionThumbnail = 70

Wie die Parameter im vorherigen Abschnitt behandeln diese beiden Parameter die Vorschaubilder bzw. die Miniaturbilder. Hier geht es aber darum, wie stark die Bilder komprimiert werden, bevor sie in der Datenbank abgespeichert werden. Der Wert für die Parameter reicht jeweils von 0 bist 100, wobei 0 die schlechteste und 100 die beste Bildquailität bedeutet.

[FOTOINDEX]
BILDBREITE = 1000
THUMBNAILBREITE = 150
THUMBNAILHOEHE = 150

Diese 3 Paramter definieren die Standardwerte, die im Dialog zur Erstellung eines Fotoindexes angezeigt werden. Wenn grundsätzlich andere Werte gewünscht werden, ist es wohl sinnvoll, sie hier zu editieren, damit man nicht bei jedem Fotoindex die gewünschten Werte einstellen muss.

[DATENBANK]
AUTOCONNCECT=JA
PROTOKOLL=mysql-5
DATENBANK=bva   
HOSTNAME=localhost
NUTZER=bva
PASSWORT=****

Die wohl wichtigsten Parameter kommen ganz zum Schluss.  Diese Parameter bestimmen nämlich, wie die Verbindung zur Datenbank hergestellt werden soll.

„Autoconnect=JA“ bedeutet, das die Datenbankverbindung gleich beim Programmstart hergestellt wird. Ist der Datenbankserver und der Client auf dem Rechner, bietet es sich an, die Datenbankverbindung automatisch herzustellen. Hat man hingegen einen Notebook, der nicht ständig die Netzwerkverbindung zum Server inne hat, so würde ich emfehlen „Autoconnect=NEIN“ zu wählen.

Mit dem Parameter „Protokoll“ wird festgelegt, auf was für einen Datenbankserver die BVASystem Datenbank eingerichtet wurde. Der Parameter kann über das Adminstrationstool verändert werden.

Die letzten 4 Parameter „Datenbank“, „Hostname“, „Nutzer“ und „Passwort“ sind die für die Datenbankverbindung notwendigen Einstellungen. Grundsätzlich können diese 4 Parameter im Login-Dialog des BVASystems eingegeben werden. Die in der Einstellungsdatei eingegebenen Parameter werden genutzt, um die Felder im Login-Dialog vorzubelegen. Für das automatische Verbinden beim Programmstart ist es notwendig, das alle Parameter gefüllt sind.

[META]
HISTOGRAMCUTMIN=0,002
HISTOGRAMCUTMAX=0,002

Die Parameter im Abschnitt „META“ sind Parameter, mit denen die Algorithmen von Metadatenelementen beeinflusst werden können. Die beiden Parameter HISTOGRAMMCUTMIN und HISTOGRAMMCUTMAX definieren die Schnittmarken für die Tonwertumfangberechnung. Es ist ratsam diese Parameter nicht zu ändern.

[IMAGEEDIT]
PROGRAM=C:\Program Files (x86)\Jasc Software Inc\Paint Shop Pro 9\Paint Shop Pro 9.exe
PARAMS=::FILE::

Seit der Version 2.1.2 ist das BVASystem in der Lage Fotos mit einem externen Bildverarbeitungsprogramm zu bearbeiten. Damit dies möglich ist, muss dem System mitgeteilt werden, welches Bildverarbeitungsprogramm genutzt werden soll. Dies geschieht mit dem Parameter „PROGRAM“. Der zweite Parameter beschreibt die Parameter, die genutzt werden müssen, damit das gewünschte Foto geöffnet wird. „::FILE::“ wird dabei durch den Pfad und Dateinamen des Fotos ersetzt.

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